Pharmazeutische Chemie : Biochemie des Menschen: Das Lehrbuch für das Medizinstudium

Biochemie des Menschen: Das Lehrbuch für das Medizinstudium

EUR 39,95


Detailwissen vermitteln und gleichzeitig den Blick für das große Ganze der Biochemie schulen: Diesen Spagat versucht Biochemie des Menschen -- durchaus mit Erfolg. Ein Lehrbuch der Biochemie muss sich daran messen lassen, was ein Student nach dessen Lektüre nach fünf oder zehn Jahren an Wissen auf diesem Gebiet noch aufweist. Die sechs Autoren schrieben die erste Auflage ihres Biochemie-Lehrbuches, als sie noch selbst studierten. Sie haben den Nerv ihrer Kommilitonen getroffen: nicht noch ein Buch, das die verschiedenen, kaum mehr zu überblickenden Details der Biochemie auf ein erträgliches Maß reduziert, die dann -- auswendig gelernt -- in der vorklinischen Prüfung der Biochemie leidlich reproduziert und schnell wieder vergessen werden. Florian Horn, mittlerweile promovierter Arzt und studierter Philosoph, und seine frisch approbierten Mitstreiter setzen auf Nachhaltigkeit und haben es verstanden, die immer wiederkehrenden Grundmuster der Biochemie zu betonen, ohne auf die für das schriftliche Physikum notwendigen Details zu verzichten. Das klingt nach der Eier legenden Wollmilchsau oder der biochemischen Quadratur des Kreises und stimmt den skeptischen Leser misstrauisch. Denn der Aufbau ist klassisch: Die Zelle und die allgemeine Chemie machen den Anfang, der Stoffwechsel der Lipide, Kohlenhydrate und Proteine, die Molekularbiologie und die verschiedenen Hormone folgen, die spezielle Biochemie der einzelnen Organe bildet den Schluss. Biochemie bleibt Biochemie. Sie muss gelernt werden und erweist sich für didaktische Revolutionen als eher ungeeignet. Tatsächlich liegt das Erfolgsgeheimnis dieses Buches in manch unscheinbarer Formulierung begründet. Entmystifizierung der molekularen Vorgänge und Leichtigkeit der Sprache nennen die Autoren ihr Anliegen im Vorwort. Im Buch selbst ist einfühlsam die Rede von der allgemeinen Chemie, ohne die die Biochemie zur Qual wird. Es werden griechische und lateinische Fremdwörter stante pede (stehenden Fußes) übersetzt und immer wieder fantasievolle und treffende Vergleiche angestellt, um das Wesen -- und die Faszination -- der Biochemie sinnlich erfahrbar zu machen. Kurz: Die Autoren begeistern, weil sie selbst begeistert sind. --Dr. Stefan Rusche

Zur Einführung ganz OK - Ich hab mir das Buch mal ausgeliehen und war nicht sehr begeistert. Ist ganz gut um sich in ein Thema einzulesen aber ansonsten zu oberflächlich. Wenn man das Thema wirklich verstehen will, was vorallem für die mündliche Prüfung wichtig ist, sollte man sich lieber was anderes holen.

Schwach - Der Horn hält sicherlich zum Teil, was er verspricht: Er macht die Biochemie anschaulich und vereinfacht sehr. Dies ist für den Einstieg sicherlich nicht schlecht, um sich mal einen Überblick über einen Themenkomplex zu verschaffen, zu mehr reicht das Buch jedoch nicht. Die blumige Umgangssprache nervt schon nach wenigen Minuten, die Schriftart in den Abbildungen (Comic Sans?) gehört verboten und von den vielen Sachfehlern wollen wir gar nicht erst sprechen, leider reicht auch der Umfang des Buches nur zum bloßen Bestehen, nicht für mehr. Empfehlung: Die Duale Reihe ist preislich ähnlich angesiedelt, weitaus detaillierter und didaktisch wertvoller geschrieben.

nette Einführung aber sehr fehlerhaft - Immer wieder kommt es in der Biochemie zu Diskussionen und Fragen die aufgeworfen werden durch eine unklare Darstellung in diesem Buch.Der nette Einband und auch die Dicke des Buches versprechen eine anschauliche Darstellung der Biochemie und die Ausführlichkeit die man als Mediziner braucht. In weiten Teilen ist das leider auch richtig und man wird in den meisten Fällen auch durch die Biochemie kommen mit diesem Werk. Leider enthält es aber zu viele Fehler und Ungenauigkeiten, die erst klar werden, wenn man dann doch richtige Lehrbücher wie den Löffler oder die duale Reihe bemüht. Wenn Detailtreue gefragt ist oder man molekulare Abläufe mal erklärt haben will stößt man sehr schnell an die Grenzen des Buches oder wird sogar falsch aufgeklärt.Leider werden immernoch die meisten Medizinstudenten dazu verleitet sich dieses Buch anzuschaffen, und oft entsteht ein falsches Bild. Eindeutige Empfehlung geht zum Löffler (für eine ganz genaue Darstellung, manchmal didaktisch aber nicht unbedingt meisterlich) oder die duale Reihe in absolut ausreichender Tiefe und etwas besserer Didaktik.

Lesenswert, aber... - Vorweg:Ich habe mir die Inhalte dieses Buches bereits vor einem Jahr verinnerlicht und möchte hier eine wertfreie Rezension wiedergeben, die es meinen NachfolgerInnen erleichtern soll, sich für ein Lehrbuch zu entscheiden. Design:Das Design des Buches beeindruckt mit vielen Farbabbildungen, sowie detailreichen schematischen Darstellungen einzelner Stoffwechselprozesse, welche dadurch auch leichter verständlich werden. Hinsichtlich des Designs ist diese Buch sicherlich ein Erfolg.Inhalte:Die Inhalte sind auf das Studium abgestimmt, jedoch muss ich einige Kleinigkeiten Bemängeln:Die Inhalte sind meiner Meinung nach für ein einprägsames Lernen durch Verständniss viel zu oberflächlich, es gibt nahezu keine Tiefergehende Begründung weshalb ein Stoffwechselschritt so abläuft wie er es tut ( hierbei geht es insbesondere um die energetischen Zustände einzelner Biomoleküle, die an das Substrat angreifen ). Ich will damit zum Ausdrück bringen, dass der Wissenschaftliche Aspekt zum Nachteil des Inhaltes auf der Strecke geblieben ist und somit leider kein verständnissorientiertes lernen mehr möglich ist. Zum Auswendiglernen reicht es jedoch, und Leute die nicht gerade Freunde der Biochemie sind ( und es durch dieses Buch wahrscheinlich auch nicht werden ), werden ihr Auslangen damit finden.Verweise:Die Autoren des Buches haben sich sicherlich bemüht die Verweise richtig wiederzugeben. Ich muss jedoch leider bemerken, dass viele Übersetzungen aus dem Griechischen und Altgriechischen völlig falsch drinnen stehen, es herrscht das reiche Chaos an Fällen, Singular, Plural etc. Dies ist zwar nicht weiter tragisch ( ich habe nich die Illusion das sich viele Leute mit Altgriechisch auseinander setzen ), jedoch wird es dann kompliziert, wenn man in der Klinik mit diversen Vorgängen konfrontiert wird, versucht diese über das Altgriechische herzuleiten und dann zu einer verzerrten Lösung gelangt. Hier müssen die Autoren nochmals dran, ich hoffe das es in der nächsten Auflage besser wird.Fazit:Trotz einiger Mängel ist das Buch derzeit wohl eines der wenigen Lesenswerten in diesem Fachgebiet, jedoch verbesserungswürdig. De facto ist die Biochemie ein sehr trockenes Kapitel und die Autoren haben sich wirklich Mühe gegeben es auf ein erträgliches Maß an Trochenheit zu reduzieren. Obwohl ich hierfür nur drei Sterne vergebe will ich dennoch meinen das es sich lohnt es zu kaufen. Auch der Preis für dieses Werk ist ( wenn man sich einmal ansieht was andere einschlägige Fachliteratur kostet ) durchaus nicht zu hoch bemessen.

TOP - Lasst Euch nicht durch die 1 Sterne Rezensionen irreführen (sind vermutlich allesamt Professoren, die es ganz einfach hassen, wenn es ein Lehrbuch gibt, das Studenten wirklich etwas zu erklären versucht, anstatt mir Fakten um sich zu werfen, die man ohnehin nach der nächsten Prüfung vergißt).Der Horn ist das Biochemie Lehrbuch schlechthin! Verständlich, gut strukturiert, und man höre und staune auch witzig werden die Informationen vermittelt, und dem Studenten wird Schritt für Schritt das doch sehr trockene Fach erschlossen.Herzlichen Dank an die Autoren!




Biochemie des Menschen: Das Lehrbuch für das Medizinstudium